
Seit dem vergangenen Montag ist alles anders – auch in den Kirchen: Es finden keine gemeinsamen Gottesdienste und Anlässe mehr statt, selbst Beerdigungen dürfen nur noch im engsten Familienkreis durchgeführt werden, und seit vergangenem Freitag sind Ansammlungen mit mehr als fünf Personen verboten. Trotzdem bleiben aber die Kirchen offen, für Einkehr und stille Gebete.

Im Innern steht ein Dispenser bereit, der – berührungsfrei – Desinfektionsmittel auf die Hand sprüht. Die Stühle stehen entsprechend weit auseinander, damit der Minimalabstand von zwei Metern eingehalten werden kann.


Mit einem Audio-Dokument von rund zehn Minuten Dauer lädt Elisabeth Weber, die reformierte Pfarrerin im Riethüsli, die Menschen in Corona-Zeiten zum sonntäglichen Mitfeiern ein. Der «Sonntags-Impuls» beginnt jeweils mit dem Anzünden einer Kerze (wenn möglich auch bei den Mitfeiernden). Es folgt ein Kirchenlied zum Mitsingen, ein persönlich gehaltener Denkanstoss von Elisabeth Weber zu einem Bibelwort und endet mit einem Gebet mit Stille und dem Segen. An der Orgel wird Pfarrerin Elisabeth Weber von Gottlieb F. Höpli begleitet.
Die Audio-Datei zum Mithören auf PC, Whatsapp und SMS kann bestellt werden bei elisabeth.weber@ref-sgc.ch.
Der Sonntagsimpuls dauert 10 Minuten und kann hier angehört werden (oben auf Start klicken!).


Beide sind regelmässige Gottesdienstbesucherinnen und sind froh über die Alternativangebote.

Vreni Wild pflichtet ihr bei: „Ich vermisse die Gottesdienste sehr. Wir brauchen die Gemeinschaft gerade in solchen Zeiten. Darum gibt es ja nun auch Gebetszeiten, wo wir alle zur gleichen Zeit zusammen beten. Da fühlt man sich mit allen verbunden – das ist wie ein Kreis, der um die ganze Welt geht und die Dunkelheit vertreibt. – Der Mensch ist ein soziales Wesen, wir verkümmern, wenn wir nicht füreinander schauen.

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