
Erich Gmünder, Text und Fotos
Die katholische Kirche im Riethüsli ist bald Geschichte: Am Montag, 20. Juli wurden die asbesthaltigen Fassadenelemente aus Eternit entfernt, am Tag danach kam das Kreuz vom Dach herunter. Es soll künftig in einer kleinen Gedenkstätte an die rund 33-jährige Geschichte des Kirchenprovisoriums erinnern.





Die sogenannte Zeltkirche war dem Schutzpatron Heilig-Geist gewidmet und wurde 1987 eingeweiht – sie sollte vorerst als Provisorium dienen. Angedacht war ein späterer Kirchenbau – es kam jedoch anders: Die beiden Kirchen einigten sich auf eine paritätische Nutzung des evangelischen Kirchenzentrums aus dem Jahre 1980, womit das alte Kirchlein obsolet wurde.
Ausser dem Kreuz auf dem Altarsockel wird auch die Kirchenglocke, welche am 12. September feierlich in den Glockenstuhl der evangelischen Kirche aufgezogen wird, vom einstigen Pioniergeist der Riethüsler KatholikInnen künden.
Zwangspause
Gemäss dem detaillierten Terminplan ruhen nun die Arbeiten infolge Ferien bis anfangs August. Dann werden die Werkleitungen abgehängt (Strom und Wasser) und der eigentliche Rückbau beginnt. Nach dessen Abschluss wird Ende August der Bauplatz renaturiert und das Denkmal gesetzt. Anfangs September folgen dann die Vorarbeiten für den Aufzug der katholischen Kirchenglocke.
Weitere Fotos in der GALERIE
[post_teaser id=“12520, 10608, 10190, 6242, 3930, 3637″]
