Zum zweiten Mal richtete das NestPunkt-Team ein Quartierfest auf der Piazza aus – und wieder wurde es ein voller Erfolg. Gegen 150 Besucherinnen und Besucher, Klein und Gross, liessen sich von der Musik der Nachwuchstalente und der Partyband Red Cube um die Stimmungskanone Tom Straumann begeistern und feierten bis kurz nach 22 Uhr ein ausgelassenes Fest.
Moderator Erich Gmünder spannte den Bogen etwas grosszügig, damit nicht nur Lynn, mit bürgerlichem Namen Hafaliana Razakamahefa Schmid, und ihre Schwester Hialy, welche im Quartier aufgewachsen sind, unter einheimischem Gewächs aufführen zu können.
„Ick bin ein Riethüsler“
So zählte er nicht nur die Familienkapelle Tüüfner Gruess der Teufner Bauernfamilie Nef, welche den Boden auf der Solitüde und den Laufstall an der Wilenstrasse bewirtschaftet, dazu, sondern auch die Partyband Red Cube. Er entlockte deren Frontmann Tom Straumann, dass dieser im Quartier an der Fellenbergstrasse aufgewachsen und die Schule im Riethüsli besucht hat und forderte keck einen Riethüsler-Bonus: eine dreifache Zugabe. Was dieser quittierte mit einer Abwandlung des legendären J.F.Kennedy-Zitats (Ick bin ein Börliner): „Ick bin ein Riethüsler.“
Da war es aber bereits ein paar Minuten nach zehn und die Party hatte ihre Rechnung ohne den Wirt respektive einen um den Schlaf ringenden Nachbarn gemacht, der die Polizei beorderte. Diese knüpfte dem Quartiervereinspräsidenten eine ordentliche Busse ab, welche dieser gelassen aus dem eigenen Sack zahlte. So musste die Party auf dem Höhepunkt kurz vor halb elf abgebrochen werden, auf dem Höhepunkt sozusagen. „Man muss aufhören, wenn es am schönsten ist“, sagte der Moderator und tröstete vor allem die jungen Fans, dass Red Cube auch an der nächsten Auflage des Festes in zwei Jahren sicher wieder ein fester Wert sei.
Red Cube gab nochmals alles, Klein und Gross tanzte ausgelassen und sang mit, und selbst bestandene Männer und Frauen wippten im Takt der Musik oder hopsten ausgelassen umher.




Unterdessen begeisterten Werner Nef (an der Handorgel) und seine beiden Buben Kilian, Bassgeige, und Nino mit seinem virtuosen Hackbrettspiel das Publikum.
Im Hintergrund bauten unterdessen die beiden musikalischen Schwestern Hafaliana und Hialy ihre Instrumente auf, Beide studieren Musik: Hialy in Südkorea (!) und Hafaliana in Mannheim.



