
Erich Gmünder, Aktuar der Nestweihergesellschaft
Im April 2021 wurde das Spendenkässeli letztmals aufgebrochen, nun wurde seine Reparatur abgeschlossen und es wartet in altem Glanz auf neue Batzeli.
Die unbekannte Täterschaft hatte das Kässeli aufgebrochen, war aber offenbar bei ihrem finsteren Tun in der Nacht gestört worden; einen Teil der Beute – vorwiegend Münz – liessen sie liegen. Leider probieren sich immer wieder Nachtbuben am nostalgisch anmutenden Kässeli, weshalb man die kostspielige Reparatur vorerst hinausschob.



Es ist nun dreifach gesichert und soll noch mit einem Hinweis versehen werden, dass es täglich geleert wird – damit sich Nachtbuben künftig zweimal überlegen, ob sie hier wieder aktiv werden sollen.

Tiere nicht füttern

Das Gegenteil ist der Fall: Insbesondere Brot ist wegen seinem Salzgehalt für die Enten schädlich. Meistens werden damit auch Tauben angelockt, was zu einer unerwünschten Vermehrung der Tiere und Verkotung der Anlage führt. Und was die Enten nicht fressen, wird oft von den Fischen geschnappt; auch hier kämpft man seit Jahren mit einer rasanten Vermehrung, was gerade bei Extremhitzetagen zu Sauerstoffknappheit und elendem Tod der Tiere führen kann.

Jost Schneider an der nächsten HV
Am 23. September wird erstmals nach dem pandemiebedingten Unterbruch wieder eine ordentliche Hauptversammlung durchgeführt, wie gewohnt in der Buchmüllerstube. Nach den statutarischen Traktanden und dem Imbiss ist diesmal der St. Galler Tierfilmer und Naturfotograf Jost Schneider zu Gast und wird Müsterchen aus seinem langjährigen Schaffen, unter anderem für Fernsehen SRF, präsentieren. Die Einladung via Nestweihernachrichten folgt anfangs September.
