
Dort, wo einst (1987 bis 2020) die katholische Kirche stand, lädt nun ein Labyrinth zum Spielen und Innehalten ein. Zusammen mit Freiwilligen schufen Mitarbeitende der beiden Kirchen am Samstagvormittag einen Spiel- und Meditationsort.
Das Labyrinth auf freiem Feld ist heute eher bekannt durch grossflächige Events auf Bauernhöfen, wo man sich endlos verirren kann. Labyrinthe sind jedoch keine Irrgärten. Sie haben einen einzigen, verschlungenen Weg, der auf möglichst langer Strecke vom Startpunkt zum Ziel führt (Wikipedia). Sie lassen sich bis zu den alten Ägyptern zurück verfolgen und wurden auch von der christlichen Religion inkulturiert. Berühmt ist das Labyrinth im Eingang der berühmten gotischen Kathedrale Notre-Dame de Chartres, einer Kleinstadt ausserhalb von Paris, durch das man das Innere betritt. Oder wie es Elisabeth Weber, die evangelische Pfarrerin vom Riethüsli beschreibt: Auf Umwegen zum Ziel, zur Mitte kommen.


Am Samstagmorgen nun rückten die Helferinnen und Helfer mit Spaten und Schaufeln an. Damit wurden die Ränder ausgegraben und anschliessend mit Holzschnitzeln belegt.



