
Zusätzlich ein Glück, dass Sammlungen gemäss Schutzbestimmungen nun wieder durchgeführt werden können – die Frühlings-Sammlung vor einem Jahr musste wegen der Pandemie ausfallen.

Nach der Einführung bezüglich Schutzkonzept, Ablauf und Verpackungsart, endgültigen Zielort etc. funktionierte das Verpacken dann sehr gut, und es konnte sehr speditiv und sorgfältig gearbeitet werden. An den Tischen waren die zupackenden und aufgestellten Helferinnen und Helfer beschäftigt mit Säcke Füllen, Zuschnüren und Zukleben. Wieder andere haben die verpackten Bündel abgeholt – und direkt in den Transporter geladen.
Zuhinterst der Packtisch mit Kindermaterial, wo sogar einige Kinder ganz toll mit angepackt haben – unser Nachwuchs ist in den Startlöchern.

Der Evangelische Frauenverein Gossau hat wiederum einen Restposten aus seinem Brockenhaus sowie neue Strickwaren an unsere Sammlung gebracht, ebenso die Strickgruppe Gossau 6 Koffer, gefüllt mit neu gestrickten Kindersachen.

Ebenfalls gekommen für den Verlad mit einem gelben Transportbus, ist Pierrin Caminada, Projektpartner – wie Fredi Schleier – aus Chur, zusammen mit seinem Sohn Fabio.

Das Spendengeld am Samstag war dank einiger grösserer Beiträge stattlich: Es sind 1200 CH zusammengekommen.
Grundsätzlich befolgen die Bringer die Bitte für eine Spende an die Transportkosten besser als früher. Der Hinweis auf die hohen Transportkosten für 1 Fahrt (3000 km retour, d.h. bei -. 50 Fr/km den Betrag von CHF 1550) hat oft beeindruckt.
Wir haben das Geld diesmal wieder aufgeteilt, CHF 650 an Petér direkt an die Fahrkosten und CHF 550 an den Hauspflegedienst. Mit dem Gewinn aus dem Verkauf der Waren und den Spenden an der Sammlung, kann, nebst der Sicherung dieser Arbeitsplätze, zusätzlich Sozialhilfe mitfinanziert werden: z.B. im Nordosten Rumäniens ein Hauspflegedienst (30 betreute Personen), welchen die 2 engagierten Frauen Lia und Danuta seit Jahren betreiben, was nur möglich ist dank der Unterstützung auch durch unsere Spendengelder.

Die Elémir-Pakete, sowie die Kleiderschachteln, werden nächste Woche mit dem Container von Winterthur nach Barabàs reisen und dort wird sie Elémir direkt für seinen Secondhandladen (nahe der Grenze) in Empfang nehmen können.
Der Erfolg dieser Frühlingssammlung motiviert uns, in diesem Sinne weiterzumachen, weiterhin zu Hause Dinge auf die Seite zu legen für die Herbstsammlung 2021, und im Freundes-/Bekanntenkreis Reklame dafür zu machen!
AUFRUF:
Dringend gesucht: Junge Leute, die bereit sind, Hand anzulegen für eine gute, sinnvolle Sache! Helferinnen, die bereits seit Anfang dabei sind, würden gerne ersetzt werden.
Heidi Kundela
VSO Selbsthilfeprojekte im Osten — Rumänien und Ukraine
AUFRUF: