
Mit Aquarellen von Heidi Kundela wird im Quartiertreff NestPunkt eine neue Ära eingeläutet: Erstmals kann die lindgrüne Wand mit Bildern bespielt werden. Dafür wurde eine clevere Hängemöglichkeit installiert.
Erich Gmünder
Heidi Kundela ist bekannt: als engagierte Bewohnerin, Koordinatorin der Osteuropahilfe, Personalverantwortliche der Freiwilligeneinsätze im NestPunkt, versierte Referentin und Ergotherapeutin mit Fachgebiet Kinder u.v.m. Weniger bekannt ist, dass sie in der Freizeit malt – Freizeitmalerin nennt sie sich bescheiden. Ihre Lieblingstechnik ist das Aquarellieren. „Da braucht es eigentlich nur viel Wasser und wenig Farbe,“ sagte sie schmunzelnd zu dieser Technik.
Was einfach tönt, ist sehr anspruchsvoll, das wissen alle, die sich im Zeichenunterricht in der Schulzeit damit abmühten, mit Wasserfarben ein Bild zu gestalten, und – wie der Schreibenling – schier verzweifelten, wenn die Farbe in die falsche Richtung floss und die Kleckse einfach nicht mehr zum Verschwinden gebracht werden konnten. (Der Schreibende hat sich deshalb auf das Fotografieren verlegt).



Die Ausstellung im NestPunkt ist bis Ende Februar jeden Freitag zu den Öffnungszeiten des Quartiertreffs zu sehen. Heidi Kundela ist jeweils persönlich anwesend. Einige Motive hat sie auch gedruckt und eignen sich als Glückwunschkarten für die Weihnachts- und Neujahrsgrüsse. Der Erlös geht vollumfänglich an einen karitativen Zweck: die „Ärzte ohne Grenzen“ – typisch Heidi eben.
